08.
Mrz 2020

Folge des Abgasskandals: Österreicher fahren erstmals weniger Dieselfahrzeuge

In Österreich ist die Anzahl an zugelassenen Dieselfahrzeugen erstmals gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr waren Ende 2019 insgesamt 3.478 weniger Fahrzeuge angemeldet als zum Jahresende 2018. Das hat es in Österreich so noch nicht gegeben – ganz im Gegenteil: In den Neunziger Jahren wurde das Land von einem regelrechten Dieselboom erfasst. Innerhalb eines Jahrzehnts verdreifachten sich die angemeldeten Dieses-Pkw auf ganze 1,35 Millionen Autos. Bis 2015 verdoppelte sich diese Anzahl und gipfelte in insgesamt 2,7 Millionen Dieselfahrzeugen.

Dieselfahrzeuge seit Abgasskandal immer unbeliebter   

Seit Beginn des Abgasskandals im Jahr 2015 haben die Zulassungszahlen für Dieselfahrzeuge stetig abgenommen und sind seit 2019 sogar rückläufig. Unter den Verbrauchern hat sich durch den Skandal eine große Unsicherheit breit gemacht. Das liegt unter anderem an dem weltweiten Imageschaden und dem damit verbundenen Wertverlust, den der Diesel durch die Manipulationen von Volkswagen, Daimler und Co. erlitten hat. Auch am Gebrauchtwagenmarkt macht sich dies bemerkbar bemerkbar, denn die Preise für Dieselfahrzeuge sind rapide gesunken. 

Ein weiterer Faktor für die große Unsicherheit unter Dieselfahrern sind die drohenden Fahrverbote aufgrund der steigenden Umweltbelastung. Europaweit setzen immer mehr Großstädte konkrete Diesel-Verbote in ihren Innenstädten durch, darunter die Autostadt Stuttgart sowie London oder Brüssel. In Österreich gelten seit 2016 in der Wiener Innenstadt Fahrverbote für Lastkraftwagen, die einen zu hohen Schadstoffausstoß aufweisen. 

“Die aktuellen Zahlen sprechen eine klare Sprache: Für Österreicher kommt der Diesel künftig kaum noch beim Autokauf in Frage. Durch die folgen des Abgasskandals sind die Risiken für eine derartige Investition zu groß geworden. Für die bisherigen Diesel-Besitzer ist diese Entwicklung jedoch fatal, da sich der Wert ihrer Fahrzeuge innerhalb kürzester Zeit stark verringert hat. Durch Fahrverbote und weitere Einschränkungen könnte sich diese Entwicklung noch verschlimmern”, kommentiert Claus Goldenstein, Inhaber der Kanzlei Goldenstein & Partner und führt fort:

“Für die über hunderttausende Österreicher, die vom Abgasskandal betroffen sind, haben wir von Goldenstein & Partner jedoch eine Lösung gefunden. Während VW und die österreichische Justiz untätig bleiben, setzen wir die Rechte von Österreichern schon heute in Stuttgart durch. Dort hat die Robert Bosch GmbH ihren Sitz, die im Abgasskandal maßgeblich beteiligt ist und bereits zu einem Bußgeld in Höhe von 90 Millionen Euro verurteilt wurde. Vom Dieselskandal betroffenen Österreicher können ihre Rechte daher in Stuttgart durchsetzen. Für unsere rechtsschutzversicherten Mandanten ist das sogar risikofrei, da uns die führenden österreichischen Rechtsschutzversicherer in dieser Sache unterstützen.” 

Das sind die Verbraucherrechte im Abgasskandal

Vom Abgasskandal betroffene Fahrzeughalter können die Auszahlung des vollständigen Kaufpreises ihres Fahrzeuges bei dem jeweiligen Hersteller geltend machen und ihr Auto dafür zurückgeben. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, das Fahrzeug weiterzunutzen und einen Teil des Kaufpreises als Entschädigung zu erstreiten. Auf www.goldenstein-partner.de können Autobesitzer ihren möglichen Anspruch kostenfrei prüfen lassen.