10.
Jun 2020

Dieselskandal: Kanzlei Goldenstein & Partner eröffnet Niederlassung in Innsbruck

Die deutschlandweit führende Rechtsanwaltskanzlei im VW-Abgasskandal, Goldenstein & Partner, hat jüngst eine Niederlassung in Innsbruck eröffnet. Die Rechtsexperten vertreten insgesamt über 21.000 Mandanten – darunter mehr als 1.200 Österreicher – im Dieselskandal und sind in dieser Sache für das erste Urteil vor dem deutschen Bundesgerichtshof (BGH) verantwortlich. Der Rechtsanwalt und Kanzleiinhaber, Claus Goldenstein, erklärt die damit verbundenen Ziele und Beweggründe:

Innsbruck

“Mit unserer Niederlassung in Innsbruck zünden wir von Goldenstein & Partner die nächste Stufe im österreichischen Dieselskandal. Während wir im Vorfeld schon über 1.200 Österreicher in dieser Sache vertreten haben, reagieren wir mit der Eröffnung auf den aktuellen Ansturm von hunderten betroffenen Diesel-Haltern aus Österreich, die sich seit dem Urteil des Bundesgerichtshofs jede Woche an uns wenden. Damit sollte für alle Betroffenen klar sein, dass wir die Kanzlei an ihrer Seite sind.” 

Klagen in Braunschweig

Alexander Voigt, Rechtsanwalt und Leiter der Innsbrucker Niederlassung von Goldenstein & Partner, erklärt, wie die Kanzlei für Österreicher klagt: “Für betroffene Österreicher ziehen wir nicht in Österreich vor Gericht, sondern am Gerichtsstand von Volkswagen – in Braunschweig. Unser BGH-Urteil hat für die dortigen Richter die gleiche Signalwirkung wie für alle anderen deutschen Amts-, Landes- und Oberlandesgerichte. In ihren Urteilen können sie das nicht ignorieren. Schließlich haben die obersten Richter klar und abschließend definiert, dass Halter von manipulierten Dieselfahrzeugen ihr Auto für den ursprünglichen Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung zurückgeben können. Die Klagen werden daher nicht nur erfolgreich, sondern auch entsprechend schnell verhandelt werden.” 

Warten kostet Geld

“In Österreich müssen betroffene Verbraucher wahrscheinlich noch Monate auf eine vergleichbare Entscheidung warten. Das kann allerdings teuer werden, da VW in fast jedem Fall eine Nutzungsentschädigung zugesprochen wird. Diese wirkt sich gemessen an der Laufleistung negativ auf die Entschädigungssumme aus. Je länger die Fahrzeuge also genutzt werden, desto weniger Geld erhalten die Geschädigten. Verzugszinsen – wie sie der BGH in unserem Urteil zugesprochen hat – wirken dem entgegen, indem sie zusätzlich angerechnet werden und die Entschädigung erhöhen. Unser Mandant hat daher für sein Fahrzeug, welches er für knapp über 31.000 Euro gekauft hat, auch nach 50.000 Kilometer Nutzung noch mehr als 28.000 Euro erhalten.” 

Unterstützung von Rechtsschutzversicherern und Prozesskostenfinanzierer

Unsere Kläger können zu 100 Prozent risikofrei und ohne eigene Kosten in Braunschweig gegen VW vorgehen. Für die Prozesse in Deutschland haben uns nämlich die führenden Rechtsschutzversicherer aus Österreich sowie unser Prozesskostenfinanzierer ihre Deckungszusage gegeben. Letzterer ist dann sinnvoll, wenn keine Rechtsschutzversicherung vorhanden ist und der Prozess nicht aus eigener Tasche bezahlt werden soll. Der Finanzierer trägt also sämtliche finanziellen Kosten und erhält im Falle des Erfolgs 20 Prozent der Entschädigungssumme als Provision.“

Das sind die Verbraucherrechte im Abgasskandal

Vom Abgasskandal betroffene Fahrzeughalter können die Auszahlung des vollständigen Kaufpreises ihres Fahrzeuges bei dem jeweiligen Hersteller geltend machen und ihr Auto dafür zurückgeben. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, das Fahrzeug weiterzunutzen und einen Teil des Kaufpreises als Entschädigung zu erstreiten. 

So setzen sich die Volkswagen-Entschädigungen zusammen

Die jeweilige Entschädigungssumme im Dieselskandal setzt sich aus dem ursprünglichen Kaufpreis des Fahrzeuges abzüglich einer Nutzungsentschädigung zusammen. Letztere ist abhängig von der individuellen Laufleistung des jeweiligen Fahrzeuges. Darüber hinaus erhalten die betroffenen Kläger Verzugszinsen, die die Entschädigungssumme erhöhen. Auf www.goldenstein-partner.de können Autobesitzer ihren möglichen Anspruch kostenfrei prüfen lassen.