Dahrlehensfinanzierte Fahrzeugkäufe – Lösen vom Kaufvertrag!

Im Anbetracht des Kaufpreises eines Fahrzeuges nehmen viele Autokäufer für die Finanzierung ihres Fahrzeugs einen Verbraucherdarlehensvertrag auf. Das Verbraucherschutzdarlehensrecht verpflichtet das jeweilige Geldinstitut den Verbraucher im Wege einer Widerrufsbelehrung umfassend über das diesem Zustehende Widerrufsrecht zu informieren. Ob die Frist zum Widerruf überhaupt abläuft, hängt zudem davon ab, ob das jeweilige Kreditinstitut im Rahmen des Finanzierungsvertrags über sämtliche notwendigen Vertragsinhalte aufklärt.

Unterbleibt dies oder ist dieser Pflicht nur unzureichend nachgekommen worden, beginnt die Widerrufsfrist nicht zu laufen. Dann unterliegt der Verbraucher nicht der gewöhnlichen Frist von 14 Tagen. Erfolgt dann der Widerruf, erlangt der Verbraucher den Anspruch, dass ihm die gezahlten Darlehensraten zurückgezahlt werden und er zu einer Zahlung ausstehender Raten nicht mehr verpflichtet ist.

Ist der Kaufvertrag mit dem Finanzierungsvertrag „verbunden“, wird der Verbraucher auch von dem Kaufvertrag befreit und kann das Fahrzeug an die Bank zurückgeben. Oft wird diese Möglichkeit als „Widerrufsjoker“ bezeichnet. Auf diesem Weg lässt sich das Fahrzeug zurückgeben und der Verbraucher erhält den Kaufpreis, also die Darlehensraten zurück. Auch bei bereits beendeten Darlehensverträgen, oder bei einem bereits erfolgten Verkauf des Fahrzeugs, kann der Vertrag widerrufen werden. Ob ein Verbraucher, der einen Darlehensvertrag für die Finanzierung seines Autos geschlossen hat, diese Möglichkeit hat, kann jedoch nicht pauschal beantwortet werden.

Gerne prüfen wir für Sie, ob ihr Verbraucherdahrlehensvertrag fehlerhaft ist.