Herbert Gilbert

Herbert Gilbert ist einer der zahlreichen deutschen VW-Halter, die bei der Durchsetzung ihrer Rechte im Abgasskandal auf die Leistungen der Anwälte von Goldenstein & Partner vertrauen. Sein Fall ist jedoch besonders, denn es wird der erste Abgasskandal-Fall sein, der vor der obersten juristischen Instanz in Deutschland – dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe (BGH) – verhandelt wird.

Der Fall Gilbert: Das deutschlandweit erste OLG-Urteil gegen VW

Im Juni 2019 sprach das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz dem Rentner eine Entschädigung in Höhe von 25.616 Euro für seinen VW Sharan zu. Zu diesem Zeitpunkt war es das erste stattgegebene Urteil eines deutschen Oberlandesgerichts im Abgasskandal gegen Volkswagen und damit wegweisend:

Mittlerweile urteilen nahezu alle deutschen Gerichte verbraucherfreundlich, wenn es um den VW-Dieselskandal geht. Aktuell betreuen wir von Goldenstein & Partner fast 18.000 Mandanten im Abgasskandal und unsere Erfolgsquote liegt bei nahezu 100 Prozent”, sagt Claus Goldenstein, Inhaber der Kanzlei Goldenstein und Partner.

Herbert Gilbert fühlt sich von Volkswagen betrogen

Herbert Gilbert selbst fühlte sich aufgrund des Abgasskandals betrogen und rät anderen Verbrauchern ebenfalls dazu, von ihrem Recht auf eine Entschädigung Gebrauch zu machen:

“Im Jahr 2014 habe ich mir zum ersten Mal ganz bewusst ein umweltfreundliches Auto gekauft. Als ich zwei Jahre später die Gewissheit hatte, dass mein Fahrzeug tatsächlich viel umweltschädlicher war, als angenommen, fühlte ich mich von Volkswagen ausgetrickst. 

Da ich aufgrund meines gesundheitlichen Zustandes regelmäßig in ein Krankenhaus in die Mainzer Innenstadt muss, hatte ich zudem große Sorgen vor einem möglichen Fahrverbot. Ein Verkauf meines Fahrzeuges kam allerdings nicht in Frage, da das Auto aufgrund des Dieselskandals extrem an Wert verloren hat. Aus diesen Gründen bin ich juristisch gegen Volkswagen vorgegangen. Ich rate anderen Verbrauchern, die ebenfalls vom Abgasskandal betroffen sind, ihr Recht auf eine Entschädigung ebenfalls durchzusetzen.”

So setzen sich die Dieselskandal-Entschädigungen zusammen

Die Entschädigungen im Abgasskandal setzen sich in der Regel aus dem ursprünglichen Kaufpreis des jeweiligen Fahrzeuges abzüglich einer Nutzungsentschädigung zusammen. Letztere ist abhängig von der individuellen Laufleistung des betroffenen Autos. Einige Gerichte sprechen den Fahrzeughaltern auch sogenannte Deliktzinsen zu, die die Entschädigungssumme noch einmal erhöhen. Dies war auch im Prozess von Herbert Gilbert der Fall.

Erster BGH-Termin im Mai 2020

Im Mai 2020 wird Herbert Gilbert gemeinsam mit seinen Anwälten von Goldenstein & Partner bei der obersten juristischen Instanz Deutschlands vorstellig – dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Dort wird es dann auch das erste BGH-Urteil im Abgasskandal geben und somit endgültig Rechtssicherheit für alle betroffenen Fahrzeughalter in ganz Deutschland.