Abgasskandal jetzt auch
bei Wohnmobilen

Prüfen Sie jetzt Ihren Anspruch:
  • Haben Sie eine Aufforderung zum Software-Update erhalten?
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Wohnwagen-Dieselskandal:
 Ihr Anspruch auf Schadensersatz

Der Dieselskandal holt auch die Wohnwagen-Szene ein. Mehrere Wohnwagen-Modelle von Fiat und Iveco wurden illegal manipuliert. Auch andere Hersteller stehen unter Manipulationsverdacht. Die betroffenen Fahrzeuge stoßen deutlich mehr Schadstoffe aus, als es eigentlich erlaubt wäre. Nun drohen unter anderem Rückrufaktionen, Fahrverbote und enorme Wertverluste. Der Schock in der Szene ist groß und es gibt viele offene Fragen. 
200.000 manipulierte Fahrzeuge

Betroffene Motoren wurden in Fiat- und Iveco-Modellen sowie Fahrzeugen diverser weiterer Wohnmobil-Hersteller verbaut.

Hoher Schadensersatz möglich

Bei Rückgabe ihres Fahrzeuges erhalten Sie, je nach gefahrenen Kilometern, einen Großteil des ursprünglichen Kaufpreises. Alternativ können Sie Ihr Fahrzeug auch behalten und ca. 20% des Kaufpreises zurück bekommen.

Wir beraten kostenlos und unverbindlich

Füllen Sie einfach nebenstehendes Formular aus und wir beraten Sie komplett ohne Risiko und kostenlos – garantiert.

Auch ohne Rechtsschutzversicherung

Sie können auch ohne Rechtsschutzversicherung gegen die Hersteller vorgehen. Wir beraten Sie gerne zu Ihren Möglichkeiten.

Prüfen Sie jetzt, wie hoch Ihre Entschädigung im Wohnmobil-Abgasskandal ausfallen würde!
Bekannt aus:

Die Chroniken des Wohnmobil-Dieselskandals

Es ist bereits seit fünf Jahren bekannt, dass diverse Fahrzeughersteller wie Volkswagen, BMW und Daimler ihre PKW so manipuliert haben, dass diese nur im Testbetrieb wirklich sauber wirkten. Auf der Straße stießen die Fahrzeuge jedoch deutlich mehr Schadstoffe aus, als eigentlich erlaubt wäre. 

Mittlerweile ist klar, dass nicht nur PKW vom Dieselskandal betroffen sind. Auch Wohnmobile enthalten illegale Abschalteinrichtungen. Konkret geht es um manipulierte Motoren der Hersteller Fiat und Iveco. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ließ deshalb im Juli 2020 in Deutschland, Italien und der Schweiz Standorte von Fiat Chrysler und Iveco durchsuchen lassen. 

Zuvor hielten sich bereits seit Jahren Vermutungen, dass die Fahrzeughersteller illegale Abschalteinrichtungen verbaut haben. So ermitteln die US-Umweltbehörde EPA sowie die EU-Kommission bereits einiger Zeit im Rahmen des Dieselskandals bei Fiat und Iveco. 

Im Oktober 2020 gab die Staatsanwaltschaft Frankfurt nun bekannt, dass allein in Deutschland mehr als 200.000 manipulierte Fahrzeuge von Fiat und Iveco zugelassen wurden. Zahlreiche dieser Fahrzeuge seien Wohnmobile.

 

Inhaltsverzeichnis

Diese Modelle und Motoren sind vom Wohnmobil-Dieselskandal betroffen

Bislang ist das volle Ausmaß des Skandals noch nicht bekannt und es ist unklar, welche Fiat- und Iveco-Modelle alle illegal manipuliert wurden. Es soll sich jedoch um Fahrzeuge mit den folgenden Dieselmotoren handeln:

  • 1.3 Liter Multijet
  • 1.3 Liter 16V Multijet
  • 1.6 Liter Multijet
  • 1.6 Liter
  • 2.0 Liter Multijet
  • 2.0 Liter
  • 2.2 Liter Multijet II
  • 2.3 Liter
  • 2.3 Liter Multijet
  • 3.0 Liter

Die manipulierten Motoren wurden zwischen 2014 und 2019 in Modellen wie dem Fiat Ducato sowie den Iveco-Fahrzeugen Daily Hi-Matic, Daily 4×4 und Eurocargo verbaut. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch weitere Wohnmobile illegal manipuliert wurden. 

Wohnmobil-Besitzer können in ihren Fahrzeugpapieren prüfen, was für ein Motor sich in ihrem Wohnmobil befindet. Diese Information lässt sich beispielsweise häufig den letzten Seiten des Service-Heftes entnehmen. Gern helfen wir von Goldenstein & Partner Ihnen dabei, herauszufinden, ob auch ihr Wohnmobil vom Dieselskandal betroffen ist. 

Schadensersatz im Wohnmobil-Dieselskandal

Wer ein illegal manipuliertes Fahrzeug besitzt, hat Anspruch auf Schadensersatz. Das gilt auch für die Halter von Dieselskandal-Wohnmobilen. In Deutschland herrscht diesbezüglich seit Mai 2020 Rechtssicherheit. Zu diesem Zeitpunkt haben wir von der Anwaltskanzlei Goldenstein & Partner das erste Dieselskandal-Urteil vor dem obersten deutschen Gericht erwirkt – dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.  

Die verantwortlichen Richter sprachen unserem Mandanten Schadensersatz für seinen manipulierten VW Sharan zu. Insgesamt erhielt dieser fast den kompletten Kaufpreis für die Rückgabe seines Fahrzeugs, obwohl er den PKW zuvor rund 50.000 Kilometer genutzt hatte. Diese Entscheidung ist ein Grundsatzurteil und lässt sich auf alle illegal manipulierten Fahrzeuge übertragen – auch Wohnmobile.  

Wer sein Wohnmobil nicht an den Hersteller zurückgeben möchte, kann trotzdem Schadensersatz durchsetzen. In diesem Fall erhalten betroffene Fahrzeughalter in der Regel 20 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises als Entschädigung. Diese Summe soll den Wertverlust durch den Dieselskandal weitgehend ausgleichen. 

Wir von Goldenstein & Partner unterstützen Sie dabei, Ihre Rechte im Wohnmobil-Dieselskandal erfolgreich durchzusetzen. Hier erhalten Sie alle Antworten auf die wichtigsten Fragen im Wohnmobil-Dieselskandal. 

So einfach kommen Sie zu Ihrem Recht

Sie reichen Ihre Daten ein, wir erledigen den Rest
1.
Füllen Sie das Online-Formular aus, um Ihren Anspruch zu überprüfen und an uns zu übermitteln.
2.
Unser Anwaltsteam prüft Ihre Daten kostenlos und risikofrei und fragt falls nötig weitere Daten ab.
3.
Wir setzen Ihre Ansprüche zügig, gewissenhaft und mit einer Erfolgsquote von 99% durch.
4.
Sie erhalten Ihr Geld und lassen die Korken knallen. So einfach haben Sie noch nie Geld verdient.

Welche Folgen hat der Wohnmobil-Dieselskandal für mich und mein Fahrzeug?

Der Dieselskandal hat massive Folgen für betroffene Fahrzeughalter. Die Erfahrung aus dem PKW-Dieselskandal hat gezeigt, dass illegal manipulierte Fahrzeuge extrem an Wert verlieren. Ein Verkauf rentiert sich daher in kaum einem Fall. Gerade für Wohnmobilbesitzer ist dies besonders ärgerlich. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten müssen die Halter von Dieselskandal-Wohnmobilen besonders hohe Wertverluste in Kauf nehmen.  Selbst neue Modelle können dadurch schnell mehrere Zehntausend Euro an Wert verlieren. 

Darüber hinaus drohen Fahrverbote. Bereits jetzt dürfen einige Diesel-Wohnmobile bestimmte Straßen in deutschen Städten aufgrund von Fahrverboten nicht befahren. Diese Einschränkungen könnten nun zahlreiche weitere Wohnmobile betreffen. Es drohen zudem Rückruf-Aktionen und im schlimmsten Fall sogar der Ausschluss vom Straßenverkehr. Wenn die verantwortlichen Hersteller keine Lösung finden, um den Schadstoff-Ausstoß der manipulierten Fahrzeuge zu normalisieren, verlieren diese die Straßenzulassung.  

Welche Rechte habe ich im Wohnmobil-Dieselskandal?

Die Halter von Dieselskandal-Wohnmobilen haben Anspruch auf Schadensersatz. Das gilt für sämtliche Besitzer von illegal manipulierten Fahrzeugen. Dabei gibt es zwei Optionen: 

1) Sie können Ihr manipuliertes Wohnmobil an den jeweiligen Hersteller zurückgeben und erhalten dafür eine Entschädigung, die sich an dem ursprünglichen Kaufpreis orientiert. Lediglich die bisherige Laufleistung des Fahrzeugs müssen Sie sich negativ anrechnen lassen. Dafür erhalten Sie ab dem Tag der Klage-Einreichung Verzugszinsen, die die Entschädigung erhöhen. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass Sie sich frühzeitig gegen den Betrug wehren. Je länger Sie zögern, umso geringer fällt ihr Schadensersatz aus. Denn mit jedem gefahrenen Kilometer sinkt die Höhe des Schadensersatzanspruchs. Verzugszinsen stehen Ihnen zudem erst zu, wenn Sie rechtliche Schritte gegen diesen Betrug eingeleitet haben. 

2) Wenn Sie Ihr Wohnmobil nicht zurückgeben möchten, können Sie es auch behalten und einen Teil des ursprünglichen Kaufpreises in Form von Schadensersatz durchsetzen. Da Ihr Wohnmobil aufgrund des Dieselskandals an Wert verliert, muss Ihnen der Motoren-Hersteller diesen Wertverlust kompensieren. In der Regel erhalten die Besitzer manipulierter Fahrzeuge auf diesem Weg etwa 20-25 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises als Schadensersatz zugesprochen. 

Wir von Goldenstein & Partner unterstützen bereits mehr als 22.000 Mandanten erfolgreich bei der Durchsetzung ihrer Rechte im Dieselskandal. Auch Ihnen stehen wir selbstverständlich gern für eine kostenfreie Rechtsberatung zur Verfügung. 

Wie hoch fällt der Schadensersatz im Dieselskandal aus?

Der Schadensersatz im Wohnmobil-Dieselskandal fällt hoch aus. Wer sein Fahrzeug an den Hersteller zurückgeben möchte, erhält eine besonders hohe Entschädigungssumme. Auf diesem Weg lassen sich der ursprüngliche Kaufpreis sowie Verzugszinsen ab dem Tag der Klage-Einreichung geltend machen. Lediglich die bisherige Laufleistung wirkt sich in diesem Fall negativ auf die Entschädigung aus. Selbst im PKW-Dieselskandal lassen sich auf diesem Weg in der Regel Entschädigungen in Höhe von mehreren Zehntausend Euro durchsetzen. Der Schadensersatz im Wohnmobil-Dieselskandal fällt aufgrund der hohen Anschaffungspreise jedoch oft noch höher aus.  

Wer sein Fahrzeug behalten will, kann etwa 20-25 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises als Entschädigung durchsetzen.  Mit unserem Entschädigungsrechner können Sie schnell, kostenlos und unverbindlich erfahren, wie hoch Ihr Schadensersatzanspruch ausfällt. 

Prüfen Sie jetzt Ihre eigene Entschädigungssumme

Wir beraten garantiert ohne Kostenrisiko oder Verpflichtungen
Bereits 22.000 Mandanten wurden von Goldenstein & Partner erfolgreich vor Gericht vertreten
Klagen Sie auch ohne Rechtsschutzversicherung. Wir beraten Sie zu Ihren Optionen

So klagen Sie erfolgreich im Wohnmobil-Dieselskandal

Kann ich auch in Deutschland gegen ausländische Hersteller wie Fiat und Iveco klagen?

Wenn Sie Ihren Wohnsitz in Deutschland haben, dürfen Sie natürlich auch hier juristisch gegen die Manipulationen von Fiat und Iveco wehren.  Sie müssen nicht in Italien oder der Schweiz klagen. Dazu gibt es eine eindeutige Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshof (EuGH). Wir von Goldenstein & Partner unterstützen bereits mehr als 22.000 Mandanten erfolgreich bei der Rechtsdurchsetzung im Dieselskandal. Gern vertreten wir auch Ihre Rechte in der Sache. 

Reicht es, eine Strafanzeige im Wohnmobil-Dieselskandal zu stellen, um Schadensersatz zu erhalten?

Wer Schadensersatz im Wohnmobil-Dieselskandal durchsetzen will, benötigt Unterstützung von einem Anwalt. Es reicht nicht aus, eine Strafanzeige gegen den jeweiligen Hersteller zu stellen. Bislang hat noch kein Hersteller seine betroffenen Kunden von sich aus entschädigt. Das wird sich auch im Rahmen des Wohnmobil-Dieselskandals nicht ändern. Für Sie entsteht im Rahmen Ihrer Dieselskandal-Klage jedoch kaum Aufwand. Sobald wir alle nötigen Informationen von Ihnen erhalten haben, setzen wir Ihre Rechte für Sie durch und halten Sie regelmäßig bezüglich des aktuellen Standes Ihres Verfahrens auf dem Laufenden. 

 

Wie setzen sich die Entschädigungen im Wohnmobil-Abgasskandal zusammen?

Der individuelle Schadensersatz im Wohnmobil-Abgasskandal setzt sich aus dem ursprünglichen Kaufpreis des Fahrzeuges abzüglich einer sogenannten Nutzungsentschädigung zusammen. Diese soll den Wertverlust des jeweiligen Fahrzeugs aufgrund der bisherigen Nutzung darstellen.  

Die Höhe der Nutzungsentschädigung berechnet sich aus dem Anteil der bisher zurückgelegten Kilometer an der maximalen Laufleistung jedes Fahrzeuges. Diese maximale Laufleistung wird im Fall des Wohnmobil-Abgassskandals mit etwa 400.000 bis 500.000 Kilometern beziffert. Hat ein Wohnmobil also 100.000 Kilometer zurückgelegt und es wird eine Maximalleistung von 500.000 Kilometern angenommen, wird eine Nutzungsentschädigung in Höhe von 20 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises von der Entschädigungssumme abgezogen.  

Der Kläger bekäme folglich eine Entschädigung in Höhe von 80 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises. Zusätzlich stehen betroffenen Wohnmobil-Haltern Verzugszinsen in Höhe von aktuell 4,12 Prozent ab dem Tag der Klage-Einreichung zu.  

Werden Nachbauten bei der Schadensersatzforderung berücksichtigt? 

Viele Wohnmobilbesitzer rüsten ihre Fahrzeuge nach dem Kauf nach. So werden beispielsweise Solaranlagen, Fenster, Klimaanlagen oder Heizungen nachträglich eingebaut. Diese Nachbauten steigern den Wert des Fahrzeugs. Die Kosten dafür können deshalb im Rahmen einer Dieselskandal-Klage ebenfalls eingefordert werden. 

Welche Vorteile bietet mir Goldenstein & Partner bei der Durchsetzung meiner Rechte im Dieselskandal?

Wir von Goldenstein & Partner zählen zu den erfolgreichsten Anwaltskanzleien im Dieselskandal. Nicht umsonst haben wir das erste Dieselskandal-Urteil vor dem obersten deutschen Gericht erwirkt – dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Dadurch haben wir Rechtssicherheit für Verbraucher in ganz Deutschland geschaffen. Unser Dieselskandal-Expertenteam weiß genau, wie wir das Maximum im Rahmen Ihrer Dieselskandal-Klage durchsetzen und zieht dafür alle nötigen Register. Gern beraten wir Sie kostenfrei und unverbindlich bezüglich Ihrer rechtlichen Möglichkeiten im Wohnmobil-Dieselskandal, damit Sie sich ein Bild von unserer Arbeitsweise machen können.

Benötige ich eine Rechtsschutzversicherung, um meine Rechte im Wohnmobil-Dieselskandal durchzusetzen?

Wenn Sie bereits zum Zeitpunkt des Wohnmobil-Kaufs eine Rechtsschutzversicherung hatten, übernimmt diese Versicherung die Kosten für Ihre Dieselskandal-Wohnmobil-Klage. Doch auch ohne Rechtsschutzversicherung können Sie sich gegen diesen Betrug zur Wehr setzen. Wir arbeiten beispielsweise mit Prozesskostenfinanzierern, die Gerichtsverfahren vorfinanzieren. Dies ist komplett risikofrei. Lediglich im Erfolgsfall – wenn Sie eine Entschädigung erhalten – bezieht der Prozesskostenfinanzierer eine Provision. Diese fällt jedoch gering aus. Natürlich erhalten Sie auch in diesem Fall den größten Anteil ihrer Entschädigung.  Zudem ist es selbstverständlich auch möglich, dass Sie die Kosten für Ihr Verfahren selbst vorstrecken. Hierfür ist es wichtig zu wissen, dass Sie die kompletten Verfahrenskosten erstatten bekommen, wenn Sie Ihren Fall gewinnen. 

Software- und Hardware-Updates für vom Abgasskandal betroffene Wohnwagen

Muss mein manipuliertes Wohnmobil ein Software- oder Hardware-Update erhalten? 

Es ist äußerst wahrscheinlich, dass die Dieselskandal-Wohnmobile von Fiat, Iveco und anderen Herstellern zurückgerufen werden. Die Hersteller müssen dann dafür sorgen, dass der Schadstoffausstoß der PKW normalisiert wird. Im PKW-Abgasskandal wurde dies in der Regel durch Software-Updates versucht. Es ist jedoch auch möglich, Hardware-Veränderungen am Motor vorzunehmen. Dies ist teurer als ein Software-Update, viele Experten halten es jedoch für die einzig wirksame Lösung. Aufgrund der hohen Kosten umgehen die betroffenen Hersteller diesen Schritt jedoch bislang. 

Sollte ein offizieller Rückruf im Wohnmobil-Dieselskandal angeordnet werden, müssen Sie Ihr Wohnmobil in die Werkstatt bringen und das verpflichtende Update durchführen lassen. Dabei entstehen keine Kosten für Sie. Sollten Sie das Update nicht durchführen lassen, verliert ihr Wohnmobil jedoch die Straßenzulassung. Ein Software- oder Hardware-Update ist jedoch kein harmloser Eingriff und kann zu weiteren Schäden führen. Daher sollten Sie kein Update durchführen lassen, bis Sie offiziell dazu aufgefordert werden. Gern beraten wir von Goldenstein & Partner Sie, wenn Sie ein Schreiben von Ihrem Hersteller bezüglich der Durchführung eines Updates erhalten haben. 

Welche Folgen hat ein Software-Update für mein Wohnmobil? 

Im Rahmen des PKW-Dieselskandals wurden weltweit mehrere Millionen Software-Updates durchgeführt. Oft berichten betroffene Fahrzeughalter anschließend von einem erhöhten Kraftstoffverbrauch oder Störungen am Motor. Fakt ist, dass die jeweiligen Hersteller nur für Schäden haften, die direkt auf das Software-Update zurückzuführen sind. Oft ist es jedoch schwierig, diesen Zusammenhang im Nachhinein zu beweisen. Sie sollten deshalb genau darüber nachdenken, ob Sie ihr manipuliertes Fahrzeug behalten. Sie haben nämlich das Recht, Ihr Dieselskandal-Wohnmobil an den jeweiligen Hersteller zurückzugeben und dafür Schadensersatz zu erhalten. 

 

Wie wurden die Dieselskandal-Wohnmobile eigentlich manipuliert?

Die manipulierten Wohnmobile mit Fiat- oder Iveco-Motoren sollen im Straßenbetrieb deutlich mehr Schadstoffe ausstoßen als auf dem Prüfstand. Konkret soll die Abgasreinigung der betroffenen Fahrzeuge nach 22 Minuten vollständig abschalten. Abgastests dauern in der Regel nur 20 Minuten. Möglicherweise wurden auch sogenannte Thermofenster eingesetzt. Das sind Abschalteinrichtungen, die nur bei bestimmten Temperaturen zu einer korrekten Abgasreinigung führen.

Welche Hersteller sind vom Wohnmobil-Dieselskdandal betroffen?

Bislang ist bekannt, dass Fiat und Iveco vom Wohnmobil-Dieselskandal betroffen sind. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass auch weitere Hersteller ihre Wohnmobile illegal manipuliert haben. Zudem wurden die Motoren und Fahrgestelle von Fiat und Iveco auch in Wohnmobilen der nachfolgend aufgezählten Reisemobilhersteller verwendet. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass auch Fahrzeuge dieser Hersteller vom Dieselskandal betroffen sind: 

  • Adria
  • Arca
  • Autostar
  • Autotrail
  • Bavaria
  • Benimar
  • Bimobil
  • Bocklet
  • Bürstner
  • Campereve
  • Caravans international
  • Carado
  • Carthago
  • Challenger
  • Chausson
  • Concorde
  • Dethleffs
  • Dopfer
  • Elnagh
  • EuraMobil
  • Fleurette
  • FontVendome
  • FormIT
  • Forster
  • Frankia
  • Hobby
  • Hymer
  • HymerCar
  • Itineo
  • Joint
  • Kabe
  • Karmann
  • Kerkamm
  • Knaus
  • LaStrada
  • Laika
  • LeVoyageur
  • LMC
  • McLouis
  • Mobilvetta
  • Morelo
  • Niesmann&Bischoff
  • Notin
  • Phoenix
  • Pilote
  • PLA
  • Pössel
  • Protec
  • Rapido
  • Rimor
  • RollerTeam
  • Sunlight
  • Sunliving
  • Swift
  • Weinsberg
  • Westfalia
  • Wingamm
  • Woelcke

Aktuelle Nachrichten im Wohnmobil-Dieselskandal

23.
Nov

Skandal: Verkehrsministerium weiß seit 2016 von Wohnmobil-Abgasskandal

Der Wohnmobil-Dieselskandal ist in den vergangenen Wochen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt verkündete zuletzt, dass allein in Deutschland rund 200.000 manipulierte Fiat- und Iveco-Fahrzeuge zugelassen wurden – darunter […]

Mehr erfahren
19.
Nov

Risikofreie Rechtsdurchsetzung für Wohnmobil-Halter im Dieselskandal

Zahlreiche Wohnmobile verlieren nicht nur enorm an Wert, sondern möglicherweise auch die Straßenzulassung. Es ist die bittere Realität: Der Dieselskandal holt nun auch die Camping-Szene ein. Kürzlich bestätigte die Staatsanwaltschaft Frankfurt […]

Mehr erfahren
16.
Nov

Dieselskandal: Wohnwagen behalten und trotzdem Schadensersatz durchsetzen

In der Wohnmobil-Szene herrscht Verunsicherung wegen des Dieselskandals. Erst kürzlich verkündete die Staatsanwaltschaft Frankfurt, dass in Deutschland etwa 200.000 manipulierte Fiat- und Iveco-Fahrzeuge zugelassen wurden – darunter zahlreiche Wohnmobile. Betroffenen Haltern droht ein […]

Mehr erfahren
09.
Nov

Dieselskandal: So erfahren Wohnmobil-Halter, ob sie betroffen sind

Der Dieselskandal hat nun auch die Wohnmobil-Szene erreicht. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt gab zuletzt an, dass allein in Deutschland rund 200.000 manipulierten Fiat- und Iveco-Fahrzeuge zugelassen wurden – darunter zahlreiche Wohnmobile. Die Fahrzeuge enthalten illegale Abschalteinrichtungen. Dadurch […]

Mehr erfahren
03.
Nov

Wohnmobil-Dieselskandal: Das müssen betroffene Halter nun wissen

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt gab aktuell bekannt, dass in Deutschland rund 200.000 manipulierte Fiat- und Iveco-Fahrzeuge zugelassen wurden – darunter zahlreiche Wohnmobile. “Nun erreicht der Dieselskandal auch die Camping-Szene. Wohnmobil-Besitzer müssen […]

Mehr erfahren