Der VW-Abgasskandal
und wie Sie Ihr Recht erhalten

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Wie Sie Ihr Recht im VW-Abgasskandal einklagen

Aus dem Hause Volkswagen stammt der am häufigsten verbaute Motor mit Manipulations-Software – der Motortyp EA 189 – aber auch der Nachfolge-Motor EA288 ist in den Skandal verwickelt. Käufer eines betroffenen Fahrzeugs können Ihr Recht im VW-Dieselskandal jetzt einklagen.

Wir bei Goldenstein & Partner sind bestens mit der Durchsetzung von Verbraucherrechten im Dieselskandal vertraut, denn wir haben bereits über 21.000 zufriedenen Mandanten im Dieselskandal geholfen. Erfahren Sie hier alles zum VW-Dieselskandal und wie wir gemeinsam Ihre Ansprüche vor Gericht durchsetzen können.

Sie sind vom VW Abgasskandal betroffen? Füllen Sie direkt unser Online-Formular aus und wir beraten Sie kostenlos und risikofrei.
Bekannt aus:

Zusammenfassung des VW-Abgasskandals

Die US-Umweltschutzbehörde EPA hat im September 2015 den VW-Abgasskandal ans Licht gebracht. Schnell wurde klar: Mit einer eigens entwickelten Software hat VW bei Millionen Dieselfahrzeugen die Abgaswerte manipuliert.

Wie funktioniert die Manipulation im VW-Skandal?

Die illegale Motoren-Software erkennt, wann der Wagen im Prüfmodus gefahren wird und regelt die Abgasreinigung, sodass sie den gesetzlichen Normen entspricht. Im Normalbetrieb wird die Abgasreinigungsanlage dann weitgehend abgeschaltet. Der Verbrauch sowie die Umweltbelastung steigen infolgedessen um ein Vielfaches.

VW Abgasskandal – Zusammenfassung zum Verlauf in den USA

In den USA gab der Volkswagen-Konzern die Manipulation zu und verpflichtete sich, 2,8 Mrd. US-Dollar (ca. 2,5 Milliarden Euro) Schadensersatz zu zahlen. Im Zuge der US-amerikanischen Ermittlungen zum „Dieselgate“ bekannte sich VW 2017 außerdem der Verabredung zum Betrug, der Behinderung der Justiz und dem Verkauf von Waren unter falschen Angaben schuldig. Im amerikanische Volkswagen-Skandal unterwarf sich der Konzern besseren Kontrollsystemen und einer externen Aufsicht.

VW Abgasskandal – Zusammenfassung zum Verlauf in Europa

Das VW-Dieselgate kam so von den USA aus nach Europa. Denn auch hier wurden die manipulierten Motoren der Baureihe EA189 verbaut, um die Stickoxid-Werte im europäischen Prüfmodus gering zu halten. Der Dieselskandal betrifft dabei alle Marken der Volkswagen AG – VW, Audi, Seat, Skoda und Porsche. Zu einer vergleichbaren außergerichtlichen Einigung wie in den USA kam es jedoch zunächst nicht. Erst im Jahr 2020 unterbreitete Volkswagen im Rahmen der sogenannten Musterfeststellungsklage rund 260.000 berechtigen Sammelklägern ein Vergleichsangebot.

Konkret hatten diese die Möglichkeit, sich eine durchschnittliche Entschädigung in Höhe von rund 3.200 Euro zu sichern. Im Gegenzug sollten die Kläger ihre manipulierten PKW behalten und auf weitere Rechtsansprüche verzichten. Selbst Klaus Müller, der den Vergleich als Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands mit ausgehandelt hatte, bezeichnete den Vergleich jedoch in einer Pressemitteilung als nicht optimal: „Der vzbv hat für mehr gestritten. Aber im Rahmen der schwierigen Verhandlungen ist das Ergebnis das maximal Erreichbare.”

Meilenstein im Dieselskandal: Das BGH-Urteil in Deutschland

Nur kurze Zeit später war endgültig klar: Die Kläger der Musterfeststellungsklage, die das Vergleichsangebot von VW angenommen haben, hätten eigentlich deutlich höhere Entschädigungen durchsetzen können. Am 25. Mai 2020 erwirkte die Kanzlei Goldenstein & Partner nämlich das erste Dieselskandal-Urteil vor dem obersten deutschen Gericht – dem Bundesgerichtshof (BGH). Seitdem herrscht endgültig Rechtssicherheit in der Sache, denn in Zukunft werden sich alle deutschen Amts-, Landes- und Oberlandesgerichte in ihren Dieselskandal-Verfahren auf diese Entscheidung beziehen.

Konkret bestätigte der BGH, dass Volkswagen seine Kunden getäuscht hat und diese daher eine Entschädigung durchsetzen können. So haben Fahrzeughalter die Möglichkeit, ihren manipulierten PKW an Volkswagen zurückzugeben und dafür den ursprünglichen Kaufpreis sowie Verzugszinsen zu erhalten. Sie müssen sich lediglich die zurückgelegte Laufleistung anrechnen lassen. Insgesamt überwies Volkswagen dem BGH-Kläger beispielsweise 29.800 Euro für seinen manipulierten VW-Sharan, obwohl er diesen rund sechs Jahre zuvor für gerade einmal 1.700 Euro mehr gekauft und seitdem rund 50.000 Kilometer genutzt hat.

Goldenstein & Partner unterstützt Sie dabei, Ihre Rechte im Volkswagen Skandal einzuklagen. Erfahren Sie hier alles rund um eine Klage gegen VW.

Inhaltsverzeichnis

Die VW Rückrufaktion und ihre Folgen

Zu einer Rückrufaktion kommt es grundsätzlich, wenn an einer ganzen Reihe von baugleichen Kraftfahrzeuge Mängel auftreten, die nicht auf unsachgemäßen Gebrauch durch den Nutzer zurückzuführen sind. Die Defekte werden in einer dafür autorisierten Werkstatt behoben.

Wie verhält es sich mit der VW-Rückrufaktion im Volkswagen-Skandal?

Der Dieselskandal von VW ist ebenfalls in eine Rückrufaktion gemündet. In Deutschland hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen Rückruf aller vom VW-Skandal betroffenen Fahrzeuge angeordnet. Wenn Ihr Fahrzeug dazu gehört, werden Sie in der Regel per Post vom Hersteller, dem Kraftfahrtbundesamt und von Ihrer örtlichen Zulassungsstelle zur Durchführung eines VW Software Updates aufgefordert. Die Kosten übernimmt dabei der Hersteller.

Was sollten Sie über die VW Rückrufaktion wissen?

Die VW Rückrufaktion im Zuge des Volkswagen Skandals ist nicht verbindlich. Wenn Sie jedoch nicht die Mängel an Ihrem Fahrzeug beseitigen lassen, droht Ihnen die Stilllegung Ihres Wagens durch die örtliche Zulassungsstelle. Zudem erwarten vom Volkswagen-Skandal betroffene Halter in einigen Städten und Kommunen Fahrverbote. Wer seinen Wagen jetzt weiterverkaufen will, muss zudem mit geringer Nachfrage und Wertverlusten rechnen.

Was empfehlen die Experten von Goldenstein & Partner zu Rückrufaktion von VW?

Wir empfehlen: Informieren Sie sich erst gründlich, bevor Sie der Rückrufaktion von VW im Zusammenhang mit dem Volkswagen Skandal nachkommen. Sie können sich gern an uns per E-Mail oder Telefon melden. Wir beraten Sie individuell über Ihre Möglichkeiten, gegen die Verfügung gegebenenfalls verwaltungsrechtlich vorzugehen und einer Stilllegung auf diesem Wege entgegenzuwirken.

So einfach kommen Sie zu Ihrem Recht

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Wie hoch kann eine Volkswagen Diesel Entschädigung ausfallen

Wenn Sie ein Schreiben zur VW-Rückrufaktion erhalten haben und Sie zum VW Software-Update aufgefordert wurden, wissen Sie mit Sicherheit: Sie sind vom VW-Skandal betroffen. Der Motor Ihres Fahrzeugs wurde manipuliert. In jedem Fall können Sie von VW Schadensersatz verlangen. Außerdem erwächst Ihnen das Recht auf juristische Prüfung der Maßnahmen etwa eines VW Software-Updates.

Wie funktioniert die Volkswagen Diesel-Entschädigung und wie sieht es mit der Schadensersatz-Höhe aus?

Als Besitzer eines vom Abgasskandal betroffenen Fahrzeugs können Sie gegenüber VW Schadensersatz geltend machen. Eine Entschädigung von VW können Sie auch dann noch durchsetzen, wenn Ihr Fahrzeugmotor bereits mit einem VW Software-Update nachgerüstet wurde. Was die Höhe des VW Schadensersatzes betrifft, gilt: Sie haben gute Chancen, den vollen Kaufpreises Ihres Fahrzeugs abzüglich des Gegenwerts für die bisherige Nutzung zu erhalten. Goldenstein & Partner unterstützt Sie gerne dabei, Ihre Volkswagen-Diesel-Entschädigung einzuklagen.

Warum sollten Sie nicht auf den VW Schadensersatz verzichten?

Mit der Unterstützung unserer Experten von Goldenstein & Partner erhöhen Sie die Chancen, dass Ihr Fahrzeug durch den nächsten TÜV kommt. Zudem sind Sie weniger wahrscheinlich von Fahrverboten in deutschen Großstädten betroffen. Im VW Abgasskandal prüfen wir ihre Ansprüche genauestens.

Wollen Sie Ihre Entschädigung selber berechnen?

Sie wollen Ihre Entschädigung im VW Dieselskandal selber berechnen? Kein Problem! Benutzen Sie einfach unseren Schnellcheck und wir sagen Ihnen, mit welcher Höhe Sie rechnen können.

Wie Sie sicher und effektiv gegen VW klagen können

David gegen Goliath? So mag eine Klage gegen VW erscheinen. Tatsächlich sieht es anders aus, wenn Sie und unsere Experten von Goldenstein & Partner mit VW in Verhandlung treten. Nun können Sie als Verbraucher bestehende Ansprüche auf Schadenersatz geltend machen.

Wie stehen Ihre Chancen, wenn Sie im VW-Skandal klagen?

Unsere Anwälte von Goldenstein & Partner bieten Ihnen die besten Chancen. Mit einer Erfolgsquote von nahezu 100 Prozent haben Sie mit uns die besten Aussichten auf Erfolg.

Entstehen Ihnen Nachteile im Prozess der Klage gegen VW?

Nein. Bei einer VW Diesel-Klage müssen Sie zum Beispiel nicht gleich ihr Fahrzeug zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit Schadensersatz für den erlittenen Wertverlust zu verlangen. Darüber können Sie selbst entscheiden. Zu ihren Möglichkeiten im Einzelfall beraten wir Sie gerne persönlich am Telefon.

Warum Goldenstein & Partner ihr Anwalt im VW Abgasskandal sein sollte

Wir bei Goldenstein & Partner verhelfen Ihnen mit Ihrer VW Klage zum Erfolg. Allein gegenüber dem VW-Konzern haben wir die Ansprüche von mehr als 21.000 Mandanten geltend gemacht. Als erprobte Kanzlei im VW Abgas-Skandal sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Unsere Kanzlei Goldenstein & Partner ist im Dieselskandal deutschlandweit führend und unter anderem für das erste BGH-Urteil in der Sache verantwortlich. Unsere Experten setzen sich jeden Tag dafür ein, dass Verbraucher ihre Ansprüche im VW Skandal unkompliziert und sicher durchsetzen.

Nehmen Sie jetzt die ersten Schritte zur Ihrer VW-Klage. Füllen Sie unser Online-Formular aus und wir kümmern uns um den Rest.

Jetzt Ansprüche prüfen

Auch ohne Rechtsschutzversicherung sorgenfrei gegen VW klagen

Sie haben eine Rechtsschutzversicherung?

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, dann können Sie Ihre Ansprüche im VW-Skandal sorgenfrei einklagen. Dazu benötigen Sie lediglich die Deckungszusage Ihrer Rechtsschutzversicherung. Diese übernimmt nach Zusage die Prozesskosten. Sie zahlen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung an Ihren Versicherungsdienstleister. Dabei müssen Sie sich um nichts kümmern, denn die Abwicklung mit Ihrem Versicherer übernehmen wir für Sie. Wir beraten Sie gerne auch in allen verwaltungsrechtlichen Fragen zum VW Diesel-Skandal und erweitern – falls nötig – die Deckungsanfrage gegenüber Ihrer Rechtschutzversicherung, wenn wir gegen die Verfügungen gerichtlich vorgehen.

Sie haben keine Rechtschutzversicherung?

Dennoch können Sie Ihre Ansprüche in der Dieselaffäre gegenüber VW ohne jedes Kostenrisiko geltend machen. Wie eine kostenfreie Klage ohne Rechtsschutz geht? Mit unserem Partner, der ROLAND ProzessFinanz AG, übernehmen wir die Kosten Ihrer Individualklage im VW Diesel-Skandal. Unser Partner trägt für nicht rechtschutzversicherte Fahrzeugkäufer sämtliche Kosten des Rechtsstreits. Im Erfolgsfall (und nur dann) erhält er eine einzelfallabhängige Gewinnbeteiligung. Wir beraten Sie gerne weiter zum Thema Prozessfinanzierung und VW-Skandal.

Egal ob Sie eine Rechtsschutzversicherung haben. Mit Goldenstein & Partner klagen Sie sorgenlos.

Wie verhält es sich mit dem VW Software Update?

Im Zuge der VW-Rückrufaktion wird ein Software-Update bei Ihrem Fahrzeug durchgeführt, das sich auf die Funktionsweise Ihres Motors auswirken kann. Veränderte Motorengeräusche, eine verkürzte Lebensdauer des Motors und höhere Verbrauchswerte können die Folge sein. Der „Defekt“ wird somit nicht nur schlicht behoben. Wichtige Gerichtsurteile zum VW-Diesel-Skandal behandeln die Frage, ob das VW Software Update den Geschädigten in seiner bestehenden Form zumutbar ist. Unsere Experten von Goldenstein & Partner verfolgen für Sie alle aktuellen Entwicklungen im VW Skandal.

Kann ich das VW Software-Update verweigern?

Die Antwort lautet: Ja. Rechtlich sind Sie nicht dazu verpflichtet, Ihr Fahrzeug nachrüsten zu lassen. So verhält es sich auch beim Volkswagen Skandal. Allerdings droht Ihnen dann die Stillegung Ihres Fahrzeuges, denn schließlich hält es die Grenzwerte in Bezug auf den Stickoxidausstoß nicht ein.

Gleichzeitig gibt es Alternativen zum kontroversen VW Software Update. So hat Volkswagen gegenüber dem Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eine Kostenübernahme für Pkw-Nachrüstsysteme in Höhe von bis zu 3.000 Euro für private Fahrzeughalter zugesagt. Und es liegt nunmehr auch für die Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen der Schadstoffklasse Euro 5 ein weiteres Stickoxid-Minderungssystem vor.

Aber, Ihren Anspruch auf eine kostenfreie und erweiterte Nachbesserung (oder Lieferung eines neuen Fahrzeugs) müssen Sie gegenüber dem Händler erst einmal durchsetzen. Und währenddessen verliert Ihr Fahrzeug an Wert. Grundsätzlich sehen sich Fahzeughalter daher in der Zwickmühle. Am besten lassen Sie sich von Goldenstein & Partner bzgl. Ihres individuellen Falles beraten. Wir erörtern mit Ihnen, welche weiteren Schritte Ihnen im Diesel-Skandal offenstehen.

Welche Ansprüche verbleiben, wenn sie ein VW Software-Update bereits durchführen lassen haben?

Auch wenn Sie bereits ein VW-Software-Update haben vornehmen lassen, schließt dies Ihren Anspruch auf Entschädigung nicht grundsätzlich aus. Verschiedene Urteile haben hier im Sinne des Klägers entschieden, und dennoch zu einer Entschädigungszahlung an den Fahrzeughalter geführt. Zudem sind die Langzeitfolgen eines VW Software Updates auf Leistung und Lebensdauer der Fahrzeuge noch nicht absehbar. Zudem sind Halter eines vom VW-Skandal betroffenen Fahrzeugs bereits durch den Wertverlust ihres Autos betroffen. Daher gilt: Auch wenn das VW Software-Update bereits durchgeführt wurde, kann vom Hersteller Schadensersatz gefordert werden.

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EuGH-Entscheidung im Dieselskandal: Das müssen betroffene Halter wissen

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29.
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Freiwilliges VW-Software-Update unter Aktionscode 23X4: Achtung – Falle!

Volkswagen kontaktiert aktuell zahlreiche Halter von Golf-Modellen mit Dieselmotoren, um an diesen PKW ein Software-Update durchzuführen. Konkret sollen die Updates unter anderem den Schadstoffausstoß der Fahrzeuge reduzieren. Wer ein solches […]

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Dieselskandal: BGH verurteilt Volkswagen erstmals zu Schadensersatz

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat Volkswagen heute erstmals wegen des Einbaus illegaler Abschalteinrichtungen in Dieselfahrzeugen verurteilt. So muss der Konzern den manipulierten PKW des Klägers zurücknehmen und diesem dafür […]

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20.
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Darum ist eine Sammelklage gegen VW nicht die richtige Lösung für Betroffene

Eine Sammelklage nach US-amerikanischen Vorbild ist in Deutschland nicht möglich. Jedoch wurde durch die Musterfeststellungsklage ein neues Instrument geschaffen, das jedoch zunächst nur den grundsätzlichen Anspruch der Geschädigten feststellen können wird.

Diesen Weg hat die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv), unterstützt vom ADAC, mit einer VW Musterfeststellungsklage Ende 2018 gewählt. Die Anmeldefrist zur Musterfeststellungsklage vor dem Oberlandesgericht Braunschweig ist am 30. September 2019 abgelaufen.

Deshalb war die Musterfeststellungsklage nicht erfolgreich

Konkret hatten die Teilnehmer der Musterfeststellungsklage die Möglichkeit, sich eine durchschnittliche Entschädigung in Höhe von rund 3.200 Euro zu sichern. Im Gegenzug sollten die Kläger ihre manipulierten PKW behalten und auf weitere Rechtsansprüche verzichten. Selbst Klaus Müller, der den Vergleich als Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands mutausgehandelt hatte, bezeichnete den Vergleich jedoch in einer Pressemitteilung als nicht optimal: „Der vzbv hat für mehr gestritten. Aber im Rahmen der schwierigen Verhandlungen ist das Ergebnis das maximal Erreichbare.”

Nur kurze Zeit später war endgültig klar: Die Kläger der Musterfeststellungsklage, die das Vergleichsangebot von VW angenommen haben, hätten eigentlich deutlich höhere Entschädigungen durchsetzen können. Am 25. Mai 2020 erwirkte die Kanzlei Goldenstein & Partner nämlich das erste Dieselskandal-Urteil vor dem obersten deutschen Gericht – dem Bundesgerichtshof (BGH). Seitdem herrscht endgültig Rechtssicherheit in der Sache, denn in Zukunft werden sich alle deutschen Amts-, Landes- und Oberlandesgerichte in ihren Dieselskandal-Verfahren auf diese Entscheidung beziehen.

Konkret bestätigte der BGH, dass Volkswagen seine Kunden getäuscht hat und diese daher eine Entschädigung durchsetzen können. So haben Fahrzeughalter die Möglichkeit, ihren manipulierten PKW an Volkswagen zurückzugeben und dafür den ursprünglichen Kaufpreis sowie Verzugszinsen zu erhalten. Sie müssen sich lediglich die zurückgelegte Laufleistung anrechnen lassen. Insgesamt überwies Volkswagen dem BGH-Kläger beispielsweise 29.800 Euro für seinen manipulierten VW-Sharan, obwohl er diesen rund sechs Jahre zuvor für gerade einmal 1.700 Euro mehr gekauft und seitdem rund 50.000 Kilometer genutzt hat.

Diese Modelle sind vom VW Abgasskandal betroffen

Ist mein VW betroffen? Die einfache Antwort lautet: Sie sind vom VW Abgasskandal betroffen, wenn Sie ein Fahrzeug mit einem Diesel-Motor der Baureihe EA 189 fahren. Verbaut wurde dieser Motor von 2009 bis 2014 bei den Marken des Volkswagen-Konzerns Audi, Porsche, Seat und Skoda und VW. Eine Liste von betroffenen VW-Modellen haben wir für Sie zusammengestellt.

Gibt es noch weitere Quellen, um herauszufinden, ob Ihr VW vom Abgasskandal betroffen ist?

Betroffene Fahrzeuge sind mit Hilfe der FIN identifizierbar. Die FIN ist eine eindeutige 17-stellige Fahrzeug-Identifizierungsnummer, mit der Sie einfach auf der Hersteller-Webseite prüfen können, ob Ihr Fahrzeug vom VW Abgasskandal betroffen ist. Die FIN-Nummer finden Sie in der Zulassungsbescheinigung Teil I (dem ehemaligen Fahrzeugschein).

Dieselskandal FIN Nummer
Hier finden Sie Ihre FIN-Nummer

Eine Übersicht über alle bislang vom Kraftfahrbundesamt angeordneten Rückrufaktionen im Dieselskandal VW findet sich zudem auf den Internetseiten des Kraftfahrtbundesamtes. Sie können von VW Schadenersatz verlangen, sofern die Ansprüche für VW betroffene Fahrzeuge noch nicht verjährt sind. Diese Ansprüche sind unabhängig davon, ob Sie das VW Software Update bereits durchführen lassen haben.

Falls Sie nicht sicher sind, ob Ihr VW Abgasskandal betroffen ist, machen Sie unseren Schnellcheck oder sprechen Sie uns gern persönlich via E-Mail (oder telefonisch unter 0331 – 298 2080) an.

Liste der vom VWW-Dieselskandal betroffenen Modelle:

  • Amarok 3.0 TDI
  • Beetle 1.6 TDI
  • Beetle 2.0 TDI
  • Caddy
  • CC
  • EOS 2.0 TDI
  • Golf 1.6 TDI
  • Golf VI
  • Golf VII
  • Golf Cabrio
  • Golf Plus
  • Golf Variant
  • Jetta
  • Passat
  • Passat CC
  • Phaeton 3.0 TDI
  • Polo 1.6 TDI
  • Scirocco
  • Sharan I
  • Sharan II
  • Sharan Highline
  • T5 Multivan 2.0 TDI
  • T6 Transporter 2.0 TDI
  • Tiguan
  • Touareg 3.0 TDI
  • Touareg 4.2
  • Touran 1.6 TDI
  • Touran 2.0 TDI
  • Transporter

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