Mercedes-Benz und Ihre
Rechte im Dieselskandal

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Das müssen Daimler-Kunden über den Mercedes Abgasskandal wissen

Neben VW und BMW hat auch die Automarke Mercedes-Benz eine illegale Software zur künstlichen Senkung der Stickoxid-Werte in ihren Fahrzeugen eingesetzt. Aktuell wird im Abgasskandal gegen Daimler, dem Dachkonzern der Marke Mercedes, strafrechtlich ermittelt. Das Kraftfahrtbundesamt hat indes im Rahmen des Mercedes Dieselskandals die ersten Modelle der Marke Mercedes-Benz aufgrund der unzureichenden Software-Programme in den Fahrzeugen zurückgerufen. Den Fahrzeughaltern droht aufgrund des Abgasskandals bei Mercedes ein starker Wertverlust ihres Autos sowie mögliche Fahrverbote in den deutschen Städten. Erfahren Sie, welche juristischen Möglichkeiten es für Sie als Fahrzeughalter gibt, um gegen Mercedes im Abgasskandal vorzugehen.

Vom Mercedes-Abgasskandal betroffen? Dann füllen Sie jetzt unser Formular aus, um Ihre Ansprüch geltend zu machen.
Bekannt aus:

Zusammenfassung des Daimler Dieselskandals

Bereits seit 2015 wird dem größten deutschen Autokonzern VW die Manipulation von Diesel-Fahrzeugen vorgeworfen. Aber auch Mercedes-Benz hat im Rahmen des sogenannten Dieselskandals Autos manipuliert. So ist es mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass zahlreiche Diesel-PKW von Mercedes-Benz im Straßenbetrieb deutlich mehr Abgase ausstoßen als auf dem Prüfstand.

Die Anfänge des Daimler Dieselskandals

Im Februar 2018 wurde dem Autokonzern Daimler im Dieselskandal vom Kraftfahrt-Bundesamt vorgeworfen, insbesondere beim Modell Vito zu wenig von der Harnstofflösung AdBlue, welches in den Abgasen enthaltenen gesundheitsschädlichen Stickoxide abbaut, eingespritzt zu haben. Im Juni 2019 folgte ein weiterer Vorwurf des Kraftfahrt-Bundesamtes, dass Mercedes im Abgasskandal eine illegale Abschalteinrichtung zur Abgasmanipulation in seine Fahrzeuge verbaut haben soll.

Demnach setzt Daimler bei vielen Diesel-Fahrzeugen auf sogenannten Thermofenster. Hinter dieser Begrifflichkeit steckt eine Abschalteinrichtung, welche die Abgasreinigung herunterfährt, wenn sich die Außentemperatur außerhalb eines gewissen Temperaturfensters befindet. Sobald die Temperatur unter den Wert sinkt, der in den Testlaboren der Hersteller vorgeschrieben wurde (in der Regel etwa 20 bis 30 Grad), wird die Abgasrückführung per Computerbefehl heruntergefahren.

Zudem soll Daimler den Vorwürfen zufolge eine Motorsteuerungsfunktion namens „Bit 15“ in die Motoren eingebaut haben, welche die Abgase durch eine bestimmte Programmierung lediglich für 26 gefahrene Kilometer säubert. Danach werden die Abgase nicht mehr aufbereitet, sodass der Ausstoß der gesundheitsschädlichen Stickoxide stark erhöht wird. Auch die Einsetzung der Software Slipguard steht im Zentrum der Diskussionen um den Mercedes-Benz-Abgasskandal. Mithilfe der Software soll das Auto anhand von Geschwindigkeit und Beschleunigungswerten erkannt haben, ob es sich in einer Prüfung außerhalb des normalen Straßenverkehrs befindet. Bei dem Erkennen einer Prüfung wurde der Schadstoffausstoß optimiert.

Inhaltsverzeichnis

Der Mercedes-Diesel-Rückruf und seine Folgen

Dem Kraftfahrtbundesamt zufolge sind bereits jetzt Hunderttausende Autos im europäischen Raum von den Rückrufaktionen im Mercedes-Benz-Abgasskandal betroffen – zahlreiche davon in Deutschland. Die betroffenen Fahrzeughalter wurden von Daimler benachrichtigt, wann und in welcher Vertragswerkstatt das Software-Update in Ihre Autos eingebaut wird.

Der Autobauer selbst argumentiert, dass die verwendete Abschalteinrichtung nötig sei, um den Motor der jeweiligen PKW zu schützen. Ende April 2020 hat die Generalanwaltschaft des Europäischen Gerichtshof (EuGH) jedoch in einem Schlussantrag verkündet, dass sämtliche Fahrzeugfunktionen als illegale Abschalteinrichtungen gelten, wenn diese im Realbetrieb zu einem höheren Abgasausstoß führen als auf dem Prüfstand. Das Autobauer-Argument, dass diese Einrichtungen dem Motorschutz dienen, ließ die Generalanwältin nicht gelten. Sollten die Richter des EuGH dieser Rechtsauffassung in ihrem baldigen Urteil folgen, würden allein in Deutschland Millionen Fahrzeug-Rückrufe und damit eine Klagewelle drohen.

Kann ich das Mercedes-Benz-Software-Udpate verweigern?

Mit dem Mercedes-Software-Update sollen die Grenzwerte für den Stickoxidausstoß eingehalten werden. Autohalter berichten jedoch nach Aufspielen des Updates von verminderter Leistung, verändertem Motorengeräuschen sowie erhöhtem Sprit- und Ad-Blue-Verbrauch. Daher stellt sich für viele Fahrzeughalter die Frage, ob sie das Mercedes-Benz-Software-Update durchführen lassen müssen.

Grundsätzlich ist es möglich, das Mercedes-Benz-Software Update zu verweigern. Allerdings droht Ihnen dann die Stillegung ihres Fahrzeugs, denn dieses hält die Grenzwerte für Stickoxidausstoß nicht ein. Spätestens zur HU wird dies zu einem Problem, wenn durch die örtliche Straßenverkehrsbehörde nicht ohnehin schon mit der Stilllegung gedroht wurde.

Daher sind die Halter angehalten, sich möglichst schnell anwaltliche Hilfe zu suchen. Goldenstein & Partner berät Sie gerne zu Ihrem individuellen Fall und Ihren Optionen.

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So hoch wird Ihre Mercedes Dieselskandal Entschädigung

Durch die manipulierten Motoren bestehen Mängel am Fahrzeug, die den Mercedes-Benz-Kunden beim Autokauf nicht bewusst waren. Sie wurden hinters Licht geführt. Von Daimler kann im Dieselskandal daher eine Entschädigung bzw. ein Schadenersatz eingefordert werden.

Wie funktioniert die Durchsetzung der Entschädigung und wie hoch fällt diese aus?

Die Höhe Ihrer Entschädigung richtet sich nach dem Kaufpreis sowie der zurückgelegten Kilometern des Fahrzeugs. Mit unserer Hilfe haben Sie optimale Chancen, um den vollen Kaufpreis abzüglich einer Gegenleistung für die bisherige Nutzung zu erhalten. Sie wollen genau wissen, wie viel Ihnen zusteht? Dann füllen Sie einfach unser Formular aus und wir sagen Ihnen, womit Sie rechnen können.

Ihre Klage im Mercedes Dieselskandal

Ob Widerruf, Schadensersatz oder Neufahrzeug: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, was betroffene Kunden im Dieselskandal gegen Mercedes-Benz durchsetzen können. Die Fahrzeughalter wurden von dem Konzern durch Software-Manipulationen betrogen und haben einen Anspruch auf ein Entschädigung. Sie sollten sich daher so schnell wie möglich gegen wehren. Umso schneller Sie rechtliche Schritte gegen Mercedes-Benz einleiten, desto früher erhalten Sie auch Ihre Entschädigung.

Mit Goldenstein & Partner steht Ihnen die führende deutsche Kanzlei im Dieselskandal als Partner zur Seite. Wir setzen Ihre Rechte im Mercedes-Benz-Dieselskandal für Sie durch. Auch wenn Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, können wir Sie gemeinsam mit unserem Partner, der ROLAND ProzessFinanz AG, unterstützen.

Diese Modelle sind vom Daimler Abgasskandal betroffen

Viele Autobesitzer stellen sich nun die Frage: Ist auch mein Diesel-PKW von einem Rückruf betroffen? Klar ist, dass beim Abgasskandal der Marke Mercedes-Benz noch keine abschließende Liste der betroffenen Modelle genannt werden kann. Ursprünglich behauptete Daimler, dass ausschließlich Fahrzeuge der Schadstoffnorm Euro 6b, deren Produktion spätestens Ende Mai 2018 oder aber eher ausgelaufen ist, betroffen seien.

Der Abgasskandal von Mercedes weitet sich jedoch immer weiter aus und offenbart weitere betroffene Modelle. Nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes müssen sich seit 2019 auch Fahrzeughalter des Mercedes-Benz GLK 220 CDI 4Matic der Euro-5-Abgasnorm einem Rückruf stellen, während vor allem die Motorentypen OM 622, OM 626, OM 642 sowie OM 651 momentan einem Software-Update unterzogen werden. Im Jahr 2020 folgte zudem unter anderem ein weiterer Rückruf von Euro 5-Modellen der A-, B-, C-, E- und S-Klasse. Wir von Goldenstein & Partner gehen davon aus, dass zeitnah weitere Rückrufaktionen folgen werden.

Aktuell vom Mercedes Abgasskandal betroffene Modelle sind u.a.:

 

Baureihe Modell
A-Klasse A 180, A 200, A 220
B-Klasse B 180, B 200, B 220
C-Klasse C180, C 200, C 206 Hybrid, C 220, C 222Hybrid, C 250d, C 300, C 320, C 350, CLA 200, CLA 220, CLS 220, CLS 250, CLS 320, CLS 350
E-Klasse E 200, E 207, E 212, E 220, E 250, E 300, E 350
G-Klasse G 280, G 300, G 350, GLA 200, GLA 220, GLC 220, GLC 250, GLC 350, GLE 166, GLE 250, GLE 350, GLK 200, GLK 220, GLK 250, GLK 350, GLS 350
M-Klasse ML 250, ML 300, ML 350
R-Klasse R 300, R 350
S-Klasse S 222, S 250, S 300, S 350, SLC 250, SLK 250, SLK R172
V-Klasse Vito 110, Vito 113, Vito 114, Vito 116, Vito 119, Vito 122, V 200, V 250, Vinao 2.0, Viano 2.2

Aktuelle Neuigkeiten zum Mercedes Dieselskandal

30.
Jun

Dieselskandal bei Daimler: Das müssen Mercedes-Benz-Halter jetzt wissen

Neben etlichen Autobauern wie VW, BMW oder Porsche hat auch die Daimler AG die Dieselfahrzeuge der Konzerntochter Mercedes-Benz manipuliert. Dies führt dazu, dass die Autos bei offiziellen Abgastests deutlich weniger […]

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15.
Jun

Daimler-Dieselskandal: 170.000 weitere Rückrufe bei Mercedes-Benz

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat aktuell im Rahmen des Dieselskandals weitere Rückrufe bei Daimler veranlasst: Insgesamt muss der Konzern 170.000 Mercedes-Benz-Fahrzeuge der Modellreihen A-, B-, C-, E- und S-Klasse zurückrufen. Allein in […]

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08.
Jun

EuGH-Entscheidung im Dieselskandal: Das müssen betroffene Halter wissen

Ende April hat die Generalanwaltschaft des Europäischen Gerichtshof (EuGH) in einem Schlussantrag relevante Rechtseinschätzungen zum Dieselskandal veröffentlicht. Demnach wertet Generalanwältin Eleanor Sharpston alle Abschalteinrichtungen in Dieselfahrzeugen als illegal, sofern der […]

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05.
Jun

BGH befasst sich mit Daimler-Dieselskandal

Vor knapp einer Woche gab es im Rahmen des VW-Dieseskandals das erste Urteil der obersten juristischen Instanz in Deutschland – dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Im Rahmen des Verfahrens, das […]

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18.
Mai

Dieselskandal: Diese Mercedes-Benz-Modelle wurden zurückgerufen

Neben etlichen Autobauern wie VW, BMW oder Porsche hat auch die Daimler AG in ihre Diesel-Fahrzeuge illegale Abschalteinrichtungen verbaut. Die Einrichtung führt dazu, dass die Autos bei offiziellen Abgastests deutlich […]

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16.
Apr

Dieselskandal: Landgericht Stuttgart verurteilt Daimler zu Schadenersatz

Auch Daimler wird im Dieselskandal immer häufiger wegen vorsätzlich sittenwidriger Handlung verurteilt. So sieht es das Landgericht (LG) Stuttgart als erwiesen an, dass der Konzern einige Dieselfahrzeuge mithilfe einer Abschalteinrichtung […]

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Sammelklage gegen Mercedes? - Nicht die richtige Lösung!

Ihr Mercedes-Benz gehört zu den manipulierten Modellen? Dann steht Ihnen eine Entschädigung zu, die Sie vor Gericht einklagen können. Im Gegensatz zu den USA – wo häufig Sammelklagen entsprechende Situationen vor Gericht klären – war das juristische Modell der gemeinschaftlichen Klage in Deutschland bisher nicht geläufig. Erst im Zuge des Dieselskandals wurde mit dem neu geschaffenen Instrument der Musterfeststellungsklage ein ähnliches aber weniger effektives Prozedere in Deutschland etabliert. Gegen VW lief eine solche Sammelklage, der sich viele betroffenen Fahrzeughaltern angeschlossen haben. Leider erhielten diese am Ende lediglich ein nicht hinnehmbares Vergleichsangebot von Volkswagen.

Auch mancher Kunde des Autokonzerns Daimler hofft auf eine Sammelklage im Mercedes Abgasskandal, die nur von Verbänden intiiert werden kann. Dabei folgt diese Hoffnung einem Trugschluss. Volkswagen hat  den berechtigten Teilnehmern der Musterfeststellungsklage (MFK) im Schnitt rund 3.200 Euro pro Fahrzeug für eine außergerichtliche Einigung geboten. Im Gegenzug sollten die Kläger ihren manipulierten PKW behalten und auf weitere Rechtsansprüche verzichten. Wir von Goldenstein & Partner setzen hingegen nicht selten Entschädigungen in Höhe von mehreren Zehntausend Euro für unsere Mandanten durch.

Bereits kurze Zeit nach dem Ende der VW-Sammelklage war endgültig klar: Die Kläger der Musterfeststellungsklage, die das Vergleichsangebot von VW angenommen haben, hätten eigentlich deutlich höhere Entschädigungen durchsetzen können. Am 25. Mai 2020 erwirkte die Kanzlei Goldenstein & Partner nämlich das erste Dieselskandal-Urteil vor dem obersten deutschen Gericht – dem Bundesgerichtshof (BGH). Seitdem herrscht endgültig Rechtssicherheit in der Sache, denn in Zukunft werden sich alle deutschen Amts-, Landes- und Oberlandesgerichte in ihren Dieselskandal-Verfahren auf diese Entscheidung beziehen.

Konkret bestätigte der BGH, dass Volkswagen seine Kunden getäuscht hat und diese daher eine Entschädigung durchsetzen können. So haben Fahrzeughalter die Möglichkeit, ihren manipulierten PKW an Volkswagen zurückzugeben und dafür den ursprünglichen Kaufpreis sowie Verzugszinsen zu erhalten. Sie müssen sich lediglich die zurückgelegte Laufleistung anrechnen lassen. Insgesamt überwies Volkswagen dem BGH-Kläger beispielsweise 29.800 Euro für seinen manipulierten VW-Sharan, obwohl er diesen rund sechs Jahre zuvor für gerade einmal 1.700 Euro mehr gekauft und seitdem rund 50.000 Kilometer genutzt hat. Grundsätzlich lässt sich dieses Urteil auch auf illegal manipulierte Mercedes-Benz-Fahrzeuge übertragen.

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Auch ohne Rechtsschutzversicherung gegen Mercedes klagen

Sie haben eine Rechtschutzversicherung?

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, dann können Sie Ihre Ansprüche im Mercedes-Benz-Skandal ohne Kostenrisiko einklagen. Dazu benötigen Sie lediglich die Deckungszusage Ihrer Rechtsschutzversicherung. Diese übernimmt nach Zusage die Prozesskosten. Sie zahlen lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung an Ihren Versicherungsdienstleister. Dabei müssen Sie sich um nichts kümmern, denn die Abwicklung mit Ihrem Versicherer übernehmen wir für Sie. Wir beraten Sie gerne auch in allen verwaltungsrechtlichen Fragen zum Daimler Diesel Skandal.

Sie haben keine Rechtschutzversicherung?

Dennoch können Sie Ihre Ansprüche in der Dieselaffäre gegenüber Daimler ohne jedes Kostenrisiko geltend machen. Mit unserem Partner der ROLAND ProzessFinanz AG übernehmen wir das Kostenrisiko Ihrer Individualklage im Mercedes Diesel Skandal. Unser Partner trägt für nicht rechtschutzversicherte Fahrzeugkäufer sämtliche Kosten des Rechtsstreits. Im Erfolgsfall (und nur dann) erhält er eine einzelfallabhängige Gewinnbeteiligung. Wir beraten Sie gerne weiter zum Thema Prozessfinanzierung und Daimler-Diesel-Skandal.

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