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Der Dieselskandal und wie Sie Ihr Recht einklagen

Seit nunmehr fünf Jahren ist der Dieselskandal ein Dauerthema in deutschen Medien und Haushalten. Begonnen mit Volkswagen und den dazugehörigen Marken VW, Audi, Seat, Skoda und Porsche, sind mittlerweile auch Dieselautos von Mercedes-Benz und weiteren Herstellern betroffen – insgesamt mehrere Millionen Autos allein in Deutschland. Die Fahrzeuge sind mit einer illegalen Software ausgestattet, die den Stickoxid-Ausstoß manipuliert. Erfahren Sie hier, welche Rechte Sie im Abgasskandal haben!

Sie sind vom Abgasskandal betroffen? Füllen Sie direkt unser Online-Formular aus und wir kümmern uns um den Rest.
Bekannt aus:

Diese Hersteller sind vom Dieselskandal betroffen

VW
Zwischen 2009 und 2014 lieferte VW seine Autos mit dem Motor EA 189 aus. Dieser wurde mit der Schummelsoftware ausgestattet. Betroffen sind TDI-Dieselmotoren mit 1,2-, 1,6- und 2,0-Litern Hubraum und der Abgasnorm Euro 5 aller Marken des VW-Konzerns.
Audi
Neben der Abschalteinrichtung im Motor EA 189 wurde in den Modellen der V6- und V8-Motoren eine andere Abschalteinrichtung entdeckt. Die Software hat bei der Nicht-Betätigung der Lenkung den Schadstoffausstoß reduziert. Die 3,0 Liter V6 und die 4,2 Liter V8 Motoren wurden von Audi entwickelt. Zudem stehen selbst benzinbetrieben PKW von Audi unter Verdacht, illegal manipuliert worden zu sein.
Porsche
Eigentlich steht Porsche für leistungsstarke Luxuswagen von hoher Qualität. Umso mehr wurden Porsche-Besitzer dadurch geschockt, dass auch Fahrzeuge des Stuttgarter Autobauers vom Abgasskandal betroffen sind. Die PKW stoßen teilweise mehr als das Zehnfache der erlaubten Schadstoffmenge aus. Durch den Skandal haben die betroffenen Porsche-Modelle enorm an Wert verloren.
Daimler
Daimler hat mit ganz eigenen Methoden bei seinen Dieselmotoren geschummelt. Nach Bekanntwerden musste der Konzern erstmalig im Mai 2018 das Modell Mercedes Vito 1,6 Liter Euro 6 Diesel in Deutschland zurückrufen. Mittlerweile sind weitere Modelle hinzugekommen.
Weitere Hersteller
Manipulierte Dieselmotoren wurden nicht nur in Fahrzeugen des Volkswagen-Konzerns verbaut. Zahlreiche andere Autobauer – darunter BMW, Chrysler, Daimler, Fiat, Mitsubishi, Opel und Renault – sind vom Dieselskandal betroffen und setzen auf illegale Abschalteinrichtungen.

Was bedeutet der Dieselskandal für Sie?

Bin ich vom Abgasskandal betroffen?

In der Regel informieren die Hersteller die Besitzer der betroffenen Autos schriftlich und fordern sie zu einem Software-Update in einer Vertragswerkstatt auf. Auf den Webseiten der meisten Hersteller finden Sie Formulare, auf denen Sie mithilfe Ihrer Fahrgestellnummer (FIN) herausfinden können, ob Ihr Auto betroffen ist.

Außerdem listet das Kraftfahrtbundesamt (KBA) sämtliche angeordneten Rückrufaktionen im Dieselskandal für Sie auf. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Ihr Fahrzeug betroffen ist, machen Sie unseren Schnellcheck, oder kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

©PinkBadger/iStock.com

Was bedeutet der Dieselskandal für mich als Besitzer?

Ihr Fahrzeug überschreitet die Schadstoff-Grenzwerte, die von der EU festgelegt wurden. Daraus folgt, dass  Sie ein Software-Update oder eine Umrüstung  vornehmen müssen. Diese werden in der Regel in Vertragswerkstätten vorgenommen und dauern ca. eine Stunde. Rechtlich sind Sie nicht dazu verpflichtet, ihr Auto nachrüsten zu lassen. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass ihr Auto  die nächste TÜV-Prüfung nicht mehr besteht. Im schlimmsten Fall wird Ihr Auto als betriebsunfähig erklärt. Zusätzlich können Sie von Dieselfahrverboten betroffen sein. Besonders ärgerlich sind der enorme Wertverlust und der erschwerte Wiederverkauf der Fahrzeuge.

Hat die Nachrüstung meines Diesels Folgen?

Mögliche Folgen der Nachrüstung sind veränderte Motorgeräusche, eine verkürzte Motorlebensdauer und höhere Verbrauchswerte. Ihre Ansprüche gegen den Hersteller werden durch die Aufrüstung nicht beeinträchtigt.

Welche Ansprüche habe ich im Dieselskandal?

Als Besitzer eines vom Abgasskandal betroffenen Fahrzeugs können Sie Schadenersatz gegen den Hersteller geltend machen. Dabei können Sie entscheiden, ob Sie das Auto mit der neuen Software behalten, oder lieber den vollen Kaufpreis abzüglich des Gegenwerts für die bisherige Nutzung zurückerhalten möchten.

So einfach kommen Sie zu Ihrem Recht

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